Antworten auf Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden.
Meine Ausbildung zur Betreuerin für Lese-Rechtschreibschwäche befähigt mich, den SLRT-II einzusetzen. Dieser standardisierte Test besteht aus einem Leseteil und einem Rechtschreibteil. Er wird teilweise auch von PsychologInnen zur Feststellung einer Legasthenie eingesetzt.
In Mathematik verwende ich Kalkulie, einem Diagnose- und Trainingsprogramm für rechenschwache Kinder und erstelle zudem individualisierte Lernstandserhebungen basierend auf den Informationen, die ich von dir beim Kennenlerngespräch bekomme.
Zusätzlich dazu wird der AFS-Computertest durchgeführt um zu erkennen ob eine Legasthenie oder Dyskalkulie vorliegt.
Bring bitte Schriftstücke mit wie ein Schulheft, Hausübungsheft oder Diktate. Am besten ist ein Heft mit frei geschriebenen Texten.
Im Bereich Mathematik bring bitte Rechenproben mit, wie ein Schulheft, Hausübungsheft, Kopien von Tests oder Lernzielkontrollen.
In der Regel schaffen die Kinder die Austestung in einer Einheit. Es kann vorkommen, dass der AFS Test, die Testung mittels SLRTII oder Kalkulie auf zwei Einheiten aufgeteilt wird.
Ich kann aufgrund meines pädagogischen Hintergrunds keine klinisch-psychologischen Diagnosen gemäß ICD-11/DSM-5 stellen, da die Abklärung der kognitiven Leistungsfähigkeit (Intelligenzdiagnostik) nicht angeboten werden darf.
In meinem pädagogischen Gutachten findest du keine spezifischen Diagnoseschlüssel (z.B. ICD-10: F81.0 Lese- und Rechtschreibstörung, F81.1 Isolierte Rechtschreibstörung, F81.2 Rechenstörung, F81.3 Kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten). Stattdessen werden in der pädagogischen Diagnostik Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten oder Rechenschwierigkeiten anhand normierter Tests beschrieben. Die von mir durchgeführten Testungen basieren jedoch hauptsächlich auf denselben standardisierten Verfahren, die auch in der klinisch-psychologischen Diagnostik zum Einsatz kommen.
Ich beantworte deine Fragen gern persönlich – unverbindlich und in Ruhe.